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Über mich

Aktuell beschäftige ich mich mit meiner Dissertation über das Thema "Risikomanagement durch Vertragsrecht am Beispiel der neuen europäischen Chemikalienpolitik (REACh)". Diese habe ich im Mai 2007 begonnen und werde sie voraussichtlich Ende 2013 fertigstellen. Doktorvater ist Prof. Dr. iur Eike Albrecht, Inhaber des Lehrstuhls Zivil- und Öffentliches Recht mit Bezügen zum Umwelt- und Europarecht an der BTU-Cottbus.


Mit der Einführung neuer, regelmäßig primär öffentlich-rechtlicher Umwelthaftungstatbestände und Verpflichtungen verändern sich bei den Betroffenen die zu berücksichtigenden tatsächlichen und rechtlichen Risiken. So wird beispielsweise die Veränderung in der Risikoverteilung zwischen Herstellern und Importeuren sowie nachgeschalteten Anwendern durch die Einführung der neuen europäischen Chemikalienpolitik (REACH) erheblichen Einfluss auf die vertrags- und haftungsrechtliche Situation der beteiligten Parteien haben, sei es, weil neue Haftungstatbestände geregelt werden müssen, sei es weil neue Handlungsverpflichtungen zwischen den Parteien aufgeteilt werden müssen. Allerdings tritt die Betrachtung der haftungsrechtlichen Auswirkungen meist hinter öffentlich-rechtliche Fragestellungen zurück, obwohl die Frage der vertraglichen Risikoverteilung zwischen den Parteien aus ökonomischer Sicht mindestens genauso wichtig ist.

Ziel der Arbeit soll sein, anhand der neuen europäischen Chemikalienpolitik die Risiken dieser Neuregelung für den Hersteller und den Verwender zu ermitteln, diese zu bewerten, jeweils unter Einsatz von Instrumenten und Methoden aus anderen Forschungsbereichen, sowie geeignete Lösungsmethoden unter Berücksichtigung ökonomischer Belange und der maßgeblichen Rechtslage vorzuschlagen. Ferner soll untersucht werden, inwieweit sich diese Methoden auch auf andere Sachverhalte im Bereich der vertraglichen Risikoverteilung anwenden lassen.